Wandern: Unterwegs im Ibbenbürener Süden
Ibbenbüren
Diese gut zehn Kilometer lange Wanderung führt durch Dörenthe, den südlichsten Ortsteil Ibbenbürens. Zunächst geht es durch Felder und Wiesen, immer mit Blick auf den Teutoburger Wald, zum Botanischen Garten Loismann, an dem man von April bis Oktober unbedingt einen Stopp einplanen sollte. Dann begleiten die Wanderer den Dortmund-Ems-Kanal Richtung Süden. Nach erneuter Überquerung des Kanals lohnt sich ein Blick nach links und rechts auf Felder und Feuchtwiesen, die teilweise zum Naturschutzgebiet Janhaarspool gehören. Das Feucht- und Magergrünland ist ein wichtiger Baustein im Vogelschutzgebiet "Feuchtwiesen im nördlichen Münsterland" und Heimat einiger Pflanzenarten der Roten Liste, während die schwachwüchsigen, mageren Feuchtwiesen zahlreiche Brutvorkommen gefährdeter Wiesenvögel aufweisen. Auf dem von Wiesen und imposanten Bäumen gesäumten Daßmannweg gelangen die Wanderer wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Ziel: Parkplatz St. Modestuskirche, Münsterstraße 530, Ibbenbüren-Dörenthe
Weitere Infos:
Unterwegs im Ibbenbürener Süden
Unser Wandertipp führt die Wanderer
durch Dörenthe, den südlichsten Ortsteil Ibbenbürens. Die Strecke
verläuft vorwiegend auf asphaltierten Nebenstraßen und geschotterten
Wegen und ist somit auch gut für Kinderwagen und andere Gefährte
geeignet. Startpunkt ist am Wanderparkplatz an der St. Modestuskirche an
der Münsterstraße. Hier stehen etliche kostenlose Parkplätze zur
Verfügung. Die Wanderer folgen zunächst der Münsterstraße nach Norden
und biegen dann links ab in den Löchtweg. Zwischen Felder und Wiesen,
begleitet von einem kleinen Bachlauf und immer mit Blick auf den
Teutoburger Wald, geht es zu einer Weggabelung, an der man sich links
halten muss. Rechterhand liegt der Botanische Garten Loismann, an dem
man von April bis Oktober unbedingt einen Stopp einplanen sollte. Nicht
nur der Taschentuchbaum und der Mammutbaum laden zum Staunen ein, auch
eine Vielzahl von Rhododendren präsentieren zur Blütezeit eine breite
Farbpalette. Eine Bank lädt zum Rasten mit herrlichem Kanalblick ein -
[nbsp]eine gute Gelegenheit, sein mitgebrachtes Picknick zu genießen.
Gut erholt geht es weiter über die Kanalbrücke, dann links abbiegend
Richtung Süden parallel zum Kanal. An der T-Kreuzung biegen die Wanderer
nach rechts ab, passieren ein kleines Wäldchen und den Campingplatz
Eichengrund. Hier kann man im Sommer sein Talent im Minigolf beweisen
oder sich im Badeteich erfrischen. Vorbei an einer Streuobstwiese biegt
der Weg nach Osten ab und führt durch eine lichten Mischwald zur
Münsterstraße.
Außergewöhnliche Wasserwege
Nach Querung der Münsterstraße, kommt
eine ausgewöhnliche Furt in Sicht. Diese sogenannte Panzerdurchfahrt
wurde angelegt, um im Falle eines Brückenschadens militärischen
Fahrzeugen eine Querung des Dortmund-Ems-Kanals zu ermöglichen. Heute
werden hier vorwiegend Freizeitboote zu Wasser gelassen. Durch den
Wildschutzzaun gelangen die Wanderer zum Treidelpfad und begleiten den
Kanal bis zur nächsten Brücke. Nach einem kurzen Anstieg geht es links
auf die Brücke, dort bietet sich ein fantastischer Blick auf den
Dortmund-Ems-Kanal. Auf dem weiteren Weg lohnt sich ein Blick nach links
und rechts auf Felder und Feuchtwiesen, die teilweise zum
Naturschutzgebiet Janhaarspool gehören. Das Feucht- und Magergrünland
ist ein wichtiger Baustein im Vogelschutzgebiet "Feuchtwiesen im
nördlichen Münsterland" und Heimat einiger Pflanzenarten der Roten
Liste, während die schwachwüchsigen, mageren Feuchtwiesen zahlreiche
Brutvorkommen gefährdeter Wiesenvögel aufweisen. Die Wanderer folgen der
Straße bis zur nächsten Abzweigung und biegen links ab auf den
Dassmannweg. Dieser wird von Wiesen und imposanten Bäumen gesäumt,
vielen Vogelarten ein Zuhause bieten.
Hohe Bäume und Vogelgezwitscher
An der nächsten Kreuzung führt die Tour
weiter geradeaus. Hungrigen oder durstigen Wanderern bietet sich hier
linkerhand eine Pause in der Gaststätte „Zur Blankenburg“ mit Kaffee,
Kuchen und gutbürgerlicher Küche im Restaurant, auf der Terrasse oder im
Biergarten an (Öffnungszeiten beachten). Gut erholt geht es wieder
zurück zur Kreuzung, dann links abbiegen auf den befestigten Waldweg.
Dieser führt schnurgerade durch ein Wasserschutzgebiet. Für gewerbliche
Nutzung gelten hier zum Schutz der Allgemeinheit und auch der Qualität
des Grundwassers besondere Vorschriften. Dem Wanderer bietet sich mit
idyllische baumumsäumten Teichen und weiten Wiesen hier ein
Naturparadies. An der nächsten Kreuzung heißt es links abbiegen in den
Brunnenweg; dieser führt zurück zur Münsterstraße. An der Querungshilfe
gelangen die Wanderer über die vielbefahrene Straße und haben nach gut
neun Kilometern den Ausgangspunkt an der St. Modestuskirche wieder
erreicht.
Die Tour bei Komoot: www.komoot.de
Beschilderung der Strecke:
Dieser Tourentipp mit einer Länge von gut neun Kilometern verläuft
vorwiegend auf asphaltierten Nebenstraßen und befestigten Waldwegen.
Achtung: Es ist keine Beschilderung vorhanden.
- regionaler Wanderweg
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Cookie-Einstellungen anpassenMünsterstraße Richtung Norden, links ab in Löchtweg, Weggabelung links haben, Kanal
überqueren, links ab auf Straße Im Brook (nicht den Treidelpfad am
Kanal), T-Kreuzung rechts ab, nach dem Campingplatz links ab auf der
Straße im Brook bleiben, Münsterstraße queren, an der Panzerdurchfahrt
auf den Treidelpfad am Kanal rechts abbiegen, an der nächsten Brücke
Treidelpfad verlassen, links abbiegen auf Dassmannweg, geradeaus weiter
auf Dassmannweg und dann An der Blankenburg. Vor dem Rastplatz links
abbiegen in Brunnenweg, Münsterstraße queren, rechts, dann links auf
Parkplatz an der Kirche
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