Der eingebildete Kranke
Theater
DER EINGEBILDETE KRANKE
Donnerstag, 18. März 2027, 20:00 Uhr, Bürgerhaus Ibbenbüren
Das Gastspieltheater der Komödie am Altstadtmarkt präsentiert mit Der eingebildete Kranke einen der berühmtesten Klassiker der Theatergeschichte – eine pointierte, zugleich bissige Komödie über Einbildung, Selbsttäuschung und menschliche Schwächen.
Im Zentrum steht der wohlhabende, aber krankhaft auf sich selbst fixierte Hypochonder Argan. Seine Gedanken kreisen unaufhörlich um vermeintliche Krankheiten, Symptome und Behandlungen. Mit pedantischer Hingabe analysiert er jedes kleinste Unwohlsein und macht damit nicht nur sich selbst, sondern auch seiner Umgebung das Leben schwer. Argan ist überzeugt, schwer krank zu sein – obwohl ihm in Wahrheit nichts fehlt. Seine Angst wird dabei von Ärzten und Apothekern noch verstärkt, die aus seinem Wahn Profit schlagen.
Einzig sein kluges und schlagfertiges Dienstmädchen Toinette durchschaut das Spiel. Mit Witz und Mut stellt sie ihrem Herrn immer wieder unbequeme Fragen und hält ihm den Spiegel vor. Sie erkennt, dass weniger Argans Körper als vielmehr seine Einbildung behandlungsbedürftig ist – und versucht, ihn mit List zur Vernunft zu bringen.
Argans übersteigerte Krankheitsfixierung beeinflusst auch sein Familienleben massiv. Um sich dauerhaft medizinisch abgesichert zu fühlen, plant er, seine Tochter Angélique mit einem Arzt zu verheiraten. Doch diese liebt heimlich den jungen Cléante und weigert sich, sich dem Willen ihres Vaters zu beugen. Parallel dazu verfolgt Argans zweite Ehefrau Béline ganz eigene Interessen: Sie ist weniger an ihrem Mann als an dessen Vermögen interessiert und spinnt Intrigen, um sich ein möglichst vorteilhaftes Erbe zu sichern.
Im Verlauf der Handlung kommt es zu zahlreichen Verwicklungen, Täuschungen und komischen Situationen. Maskeraden, falsche Rollen und überraschende Wendungen treiben die Geschichte voran, bis schließlich die Wahrheit ans Licht kommt: Bélines Berechnung wird entlarvt, Argans Illusionen geraten ins Wanken, und Angélique darf am Ende ihre große Liebe Cléante heiraten.
Das Stück besticht durch seinen zeitlosen Humor, seine scharfzüngige Gesellschaftskritik und seine überzeichneten, aber zugleich zutiefst menschlichen Figuren. Molière gelingt es, die Absurdität blinden Vertrauens in Autoritäten ebenso zu entlarven wie die Macht der Angst über den Menschen.
Eine besondere historische Note verleiht dem Werk seine Entstehungsgeschichte: Molière selbst spielte bei der Uraufführung die Rolle des Argan. Bei der vierten Vorstellung am 17. Februar 1673 erlitt er auf der Bühne einen Blutsturz und starb kurz darauf. So wurde „Der eingebildete Kranke“ zu seinem letzten Werk – und zugleich zu einem seiner erfolgreichsten.
In dieser Inszenierung stehen bekannte Gesichter der deutschen Theater- und Fernsehlandschaft auf der Bühne, darunter Pierre Sanoussi-Bliss, Franziska Traub, Andreas Werth, Claudia van Veen, Fiona Sonnemann und Kay Szacknys.
Ein unterhaltsamer Theaterabend ist garantiert – voller Wortwitz, Tempo und klassischer Komik, die auch heute nichts von ihrer Wirkung verloren hat.
Im Zentrum steht der wohlhabende, aber krankhaft auf sich selbst fixierte Hypochonder Argan. Seine Gedanken kreisen unaufhörlich um vermeintliche Krankheiten, Symptome und Behandlungen. Mit pedantischer Hingabe analysiert er jedes kleinste Unwohlsein und macht damit nicht nur sich selbst, sondern auch seiner Umgebung das Leben schwer. Argan ist überzeugt, schwer krank zu sein – obwohl ihm in Wahrheit nichts fehlt. Seine Angst wird dabei von Ärzten und Apothekern noch verstärkt, die aus seinem Wahn Profit schlagen.
Einzig sein kluges und schlagfertiges Dienstmädchen Toinette durchschaut das Spiel. Mit Witz und Mut stellt sie ihrem Herrn immer wieder unbequeme Fragen und hält ihm den Spiegel vor. Sie erkennt, dass weniger Argans Körper als vielmehr seine Einbildung behandlungsbedürftig ist – und versucht, ihn mit List zur Vernunft zu bringen.
Argans übersteigerte Krankheitsfixierung beeinflusst auch sein Familienleben massiv. Um sich dauerhaft medizinisch abgesichert zu fühlen, plant er, seine Tochter Angélique mit einem Arzt zu verheiraten. Doch diese liebt heimlich den jungen Cléante und weigert sich, sich dem Willen ihres Vaters zu beugen. Parallel dazu verfolgt Argans zweite Ehefrau Béline ganz eigene Interessen: Sie ist weniger an ihrem Mann als an dessen Vermögen interessiert und spinnt Intrigen, um sich ein möglichst vorteilhaftes Erbe zu sichern.
Im Verlauf der Handlung kommt es zu zahlreichen Verwicklungen, Täuschungen und komischen Situationen. Maskeraden, falsche Rollen und überraschende Wendungen treiben die Geschichte voran, bis schließlich die Wahrheit ans Licht kommt: Bélines Berechnung wird entlarvt, Argans Illusionen geraten ins Wanken, und Angélique darf am Ende ihre große Liebe Cléante heiraten.
Das Stück besticht durch seinen zeitlosen Humor, seine scharfzüngige Gesellschaftskritik und seine überzeichneten, aber zugleich zutiefst menschlichen Figuren. Molière gelingt es, die Absurdität blinden Vertrauens in Autoritäten ebenso zu entlarven wie die Macht der Angst über den Menschen.
Eine besondere historische Note verleiht dem Werk seine Entstehungsgeschichte: Molière selbst spielte bei der Uraufführung die Rolle des Argan. Bei der vierten Vorstellung am 17. Februar 1673 erlitt er auf der Bühne einen Blutsturz und starb kurz darauf. So wurde „Der eingebildete Kranke“ zu seinem letzten Werk – und zugleich zu einem seiner erfolgreichsten.
In dieser Inszenierung stehen bekannte Gesichter der deutschen Theater- und Fernsehlandschaft auf der Bühne, darunter Pierre Sanoussi-Bliss, Franziska Traub, Andreas Werth, Claudia van Veen, Fiona Sonnemann und Kay Szacknys.
Ein unterhaltsamer Theaterabend ist garantiert – voller Wortwitz, Tempo und klassischer Komik, die auch heute nichts von ihrer Wirkung verloren hat.
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