Antigone
Theaterabo
Freitag, 13. November 2026, 20:00 Uhr, Bürgerhaus Ibbenbüren
ANTIGONE
Figurentheater mit der Bühne Cipolla
Ein frisch gekrönter Herrscher demonstriert Macht – und stößt auf entschlossenen Widerstand. In „Antigone“ widersetzt sich eine junge Frau dem Befehl des Königs: Antigone bestattet ihren im Krieg gefallenen Bruder Polyneikes, obwohl Kreon, ihr Onkel, dies bei Todesstrafe verboten hat. Für ihn ist der Tote ein Vaterlandsverräter, dessen unbestatteter Leichnam als Mahnung dienen soll. Kreon beruft sich auf Staatsräson, Ordnung und Gesetz. Antigone hingegen folgt einem höheren Gebot: dem ungeschriebenen Recht der Götter und ihrer moralischen Pflicht gegenüber Familie und Toten.
Mit dieser unversöhnlichen Konfrontation zwischen Macht und Gewissen schuf Sophokles um 442 v. Chr. eine Tragödie von zeitloser Wucht. Das Stück bündelt grundlegende Konflikte menschlicher Existenz: jung gegen alt, Frau gegen Mann, Individuum gegen Staat, religiöse Überzeugung gegen politisches Kalkül. Kreon steht für staatliche Autorität und Stabilität, Antigone für persönliche Integrität und ethische Konsequenz – selbst um den Preis des eigenen Lebens.
Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen entfaltet „Antigone“ ihre anhaltende Aktualität. Wo autoritäres Denken erstarkt und demokratische Werte infrage stehen, stellt das Drama die brennende Frage nach der Legitimität von Macht und nach der Verantwortung des Einzelnen. So bleibt es ein eindringliches Plädoyer für Gewissen, Haltung und die Tragik kompromissloser Entscheidungen. kompromissloser Prinzipien auf beiden Seiten.
Ein frisch gekrönter Herrscher demonstriert Macht – und stößt auf entschlossenen Widerstand. In „Antigone“ widersetzt sich eine junge Frau dem Befehl des Königs: Antigone bestattet ihren im Krieg gefallenen Bruder Polyneikes, obwohl Kreon, ihr Onkel, dies bei Todesstrafe verboten hat. Für ihn ist der Tote ein Vaterlandsverräter, dessen unbestatteter Leichnam als Mahnung dienen soll. Kreon beruft sich auf Staatsräson, Ordnung und Gesetz. Antigone hingegen folgt einem höheren Gebot: dem ungeschriebenen Recht der Götter und ihrer moralischen Pflicht gegenüber Familie und Toten.
Mit dieser unversöhnlichen Konfrontation zwischen Macht und Gewissen schuf Sophokles um 442 v. Chr. eine Tragödie von zeitloser Wucht. Das Stück bündelt grundlegende Konflikte menschlicher Existenz: jung gegen alt, Frau gegen Mann, Individuum gegen Staat, religiöse Überzeugung gegen politisches Kalkül. Kreon steht für staatliche Autorität und Stabilität, Antigone für persönliche Integrität und ethische Konsequenz – selbst um den Preis des eigenen Lebens.
Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen entfaltet „Antigone“ ihre anhaltende Aktualität. Wo autoritäres Denken erstarkt und demokratische Werte infrage stehen, stellt das Drama die brennende Frage nach der Legitimität von Macht und nach der Verantwortung des Einzelnen. So bleibt es ein eindringliches Plädoyer für Gewissen, Haltung und die Tragik kompromissloser Entscheidungen. kompromissloser Prinzipien auf beiden Seiten.
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© Benjamin Eichler