Rundwanderweg Bockholter Berge
Greven
Die Bockholter Berge am Rand der Emsaue laden zu einer abwechslungsreichen Entdeckungstour durch eine besondere Dünenlandschaft ein.
Der 3,5 Kilometer lange Naturlehrpfad führt auf ausgewiesenen Wegen durch Wacholderheide, lichte Eichen- und Kiefernwälder sowie entlang des naturnahen Gellenbachs. Knorrige Eichen, markante Wacholder und offene Sandflächen erzählen von der historischen Heidelandschaft des Sandmünsterlands. 16 Informationsstationen vermitteln Wissenswertes über seltene Lebensräume und typische Arten wie Zauneidechse, Wildbiene, Eisvogel und Schwarzspecht. Ein Blick von der Terrassenkante eröffnet weite Ausblicke in die nahe Emsaue.
Die Runde lässt sich etwa zur Hälfte auf rund 2,3 Kilometer verkürzen.
Ziel: Wanderparkplatz Fuestruper Straße
Parken:
Wanderparkplatz Fuestruper Straße bietet kostenlose Parkplätze am Rande des Naturschutzgebietes.
Weitere Infos:
Zum Schutz der empfindlichen Natur gilt: auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und Hunde im gesamten Naturschutzgebiet an der Leine führen.
- Wandern
- Lokaler Wanderweg
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Cookie-Einstellungen anpassenDer 3,5 Kilometer lange Naturlehrpfad durch die Bockholter Berge verbindet Dünen, Heide und Emsaue. Ausgangspunkt des Rundwegs ist eine mächtige Eiche, Sinnbild der münsterländischen Parklandschaft. Dichte Brombeerbestände machen anschließend die Folgen von Nährstoffeinträgen sichtbar. Historische Wallhecken, einst Windschutz und Begrenzung, säumen den Weg zur Terrassenkante mit weitem Blick in die Emsaue, auf alte Flussarme, Röhrichte und Seen des Sandabbaus. Hier ist der südlichste Punkt des Weges erreicht. Der Pfad biegt nun nach Norden ab.
Durch Kiefernwälder führt die Tour über eiszeitliche Dünen. Mehrstämmige Buchen und knorrige Eichen erinnern an die frühere Heide. Auf Sandtrockenrasen, Wacholder- und Dünenflächen leben Wildbienen, Sandlaufkäfer, Zauneidechsen und Heidelerchen. Ein Gedenkstein erinnert an Hermann Löns, der das Naturschutzgebiet immer wieder aufsuchte.
Danach folgen die reizvolle Wacholderheide, der mäandrierende Gellenbach und erweiterte Dünenflächen. Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch.
Alte Eichenwälder und das Wildnisgebiet seinem hohen Totholzanteil folgen in östlicher Richtung. Hier lassen sich mit etwas Glück Eisvogel, Blauflügel-Prachtlibelle und Schwarzspecht beobachten. Bestände der Späten Traubenkirsche und eine ehemalige Sandgrube, heute Nistplatz für Wildbienen und Grabwespen, bilden den Abschluss des Rundweges.
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