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Etappe 7 Hohe Mark RadRoute

Dorsten

Etappe 7 der Hohen Mark RadRoute beginnt in Hervest. Von dort führt die Etappe entlang des grünen Ufers der Lippe. Am malerischen Deichradweg geht es weiter in Richtung Westen bis zur Hohenkampbrücke. Hier wird der Fluss überquert und dann gibt der Wesel-Datteln-Kanal die Richtung vor. Die nächsten Kilometer verlaufen entspannt am Wasser entlang. Anschließend wird nach Schermbeck abgebogen und nachdem die Gemeinde passiert wurde geht es sanft bergauf. Felder und Waldgebiete zieren jetzt die Strecke bis der Ort Erle erreicht wird. Nach fünf weiteren Kilometern wird das Ziel in Rasefeld mit seinem prächtigen Schloss erreicht.

Start: Zaunkönigweg 24-30, 46284 Dorsten

Ziel: Parkplatz, Südring 98, 46348 Raesfeld

Parken:
In Dorsten-Hervest befinden sich Parkmöglichkeiten an der Glück-Auf-Straße 276, 46284 Dorsten.

In Raesfeld kann am Südpark 98, 46348 Raesfeld geparkt werden.
Weitere Infos:
Die Hohe Mark RadRoute ist durchgängig beschildert.

Sie ist Teil des Knotenpunktsystems und ist das anhand der rot/weißen Beschilderung zu erkennen. An Kreuzungspunkten leiten Pfeil- oder Zielwegweiser in die richtige Richtung. Hier finden Radfahrende auch das Logo der Hohe Mark RadRoute mit dem grünen Fahrrad. Wo die Radwege nur in eine Richtung führen, gibt es regelmäßig rechteckige Zwischenwegweiser.

Die Hohe Mark RadRoute ermöglicht es an vier Stellen, Abkürzungen über Querspangen zu nehmen - zwischen Borken und Raesfeld sowie zwischen Reken über Heiden und Dorsten. Diese sind auch Teil der Ost-, Mitte- und West-Kurse. Auch auf den Querspangen leitet das bekannte Routenlogo in umgekehrter Farbgebung (weißes Fahrrad auf grünem Hintergrund).

  • Radfahren
  • Regionale Radtour
  • Themenroute

Dauer
01:28 h
Schwierigkeit
Leicht
Streckenlänge
29,5 km
Höhenunterschiede
21 - 70 m
Höhenmeter aufsteigend
70 m
Höhenmeter absteigend
90 m
Kondition:
Panorama:

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Anreise:
Mit dem PKW

Aus Norden kommend

  • A31 nehmen bis Ausfahrt 37-Schermbeck
  • Weiter auf B224/Borkener Straße und Halterner Straße fahren in Richtung Dorsten bis zum Ziel
Aus Osten kommend

  • A2 nehmen 
  • Weiter auf A43 in Richtung Marl
  • Bis zur Ausfahrt 46-Marl-Frentrop fahren
  • Über Buerer Straße und Ellenbruchstraße bis zum Ziel Zaunkönigweg, Dorsten fahren
Aus Süden kommend

  • A3 nehmen und bis Bottrop fahren
  • Dort abbiegen auf A31 bis zur Ausfahrt 39-Bottrop-Feldhausen
  • B225 folgen
  • Weiter auf B224 und Haltener Straße bis zum Ziel Zaunkönigweg, Dorsten
Aus Westen kommend

  • A3 fahren bis Ausfahrt 6-Wesel
  • Weiter auf B58
  • Über Dorstener Straße, Schermbecker Straße und Halterner Straße bis zum Ziel Zaunkönigweg, Dorsten fahren.


Mit dem ÖPNV

Mit dem Zug bis zum Bahnhof Dorsten fahren.

Um nach Dorsten zu gelangen mit dem Zug nach Wanne-Eickel Hauptbahnhof fahren und von dort weiter mit RB43.

Beschreibung:
Auf Etappe 7 der Hohe Mark RadRoute gibt es aller Hand zu entdecken. Von großen Schiffen, über majestätischen Hirschen bis zu dem Gesumme von kleinen Wildbienen im Bienen-Hotel.

Die Reise beginnt mit einer Fahrt zwischen Stadt und Wasser zum ersten Ziel: dem Wesel-Datteln-Kanal. Die Bundeswasserstraße ist nach dem Rhein die meist befahrene Wasserstraße Deutschlands.

Im Gahlener Kneippbecken können die Füße kraft für die folgenden Kilometer sammeln.

An der nahegelegenen Turmstation Schermbeck fließt heute kein Strom mehr durch den Transformatorenturm. Stattdessen umschmeichelt herrlicher, alter Baumbestand den Turm und ein naturnaher Garten mit Sitzmöglichkeiten, Hörstation, Wildbienen-Hotel und Wimmelbild verwandeln den Ort in ein Naturparadies.

Ein weiterer Abstecher bietet sich an zum Ameisenpfad, einer 4,2 Kilometer langen Barfußstrecke, bevor es weiter in Richtung Norden geht.

Im Naturschutzgebiet Lichtenhagen angekommen erwartet die Radfahrenden ein kleiner Teich, eingefasst in romantischer Landschaft aus Wäldern, Heidemoor und Feuchtwiesen.

Mit einem Abstecher zum schönen Waldgebiet Üfter Mark. Das Gebiet wurde von eiszeitlichen Gletschern geformt und umfasst Dünen, Sandböden, kleine Moore, sowie zahlreiche seltene Arten, Heide und alten Baumbestand. Das Gebiet ist auch bekannt als wichtiger Lebensraum für Rotwild. Von der Aussichtskanzel aus kann das majestätische Wild vor allem zur Brunftzeit gut beobachtet werden.

Kurz vor Raesfeld befindet sich die Femeiche Erle. Am 30. Oktober 2021 wurde der imposante Baum als erster Nationalerbe-Baum Nordrhein Westfalens ausgerufen. Die Eiche gilt als eine der ältesten in Deutschland und soll 1500 Jahre alt sein. Der Legende nach soll der Gott Odin selbst als Richter unter ihr gesessen haben. Der Freistuhl tagte unter der Eiche und das Erler Femgericht hatte gegen Ende des Mittelalters die größte Macht. Ein sehenswertes Relikt vergangener Zeiten.

In Raesfeld endet die Etappe. Hier angekommen kann ein Spaziergang in den Stadtkern oder zum Schloss Raesfeld unternommen werden.

Bilder

Kontakt

Dorsten